đŸ‡«đŸ‡· Vogesen

Vogesen Motorrad Sonnenuntergang

Vogesenblick ins Rheintal Vogesenblick ins Rheintal

Die Vogesen im Elsass haben eine besondere Anziehungkraft fĂŒr uns. Nicht nur historisch gesehen ist die Region berĂŒchtigt, auch landschaftlich ziehen uns die Berge magisch an. In den Vogesen gibt es sehr viel zu entdecken. Zu den besonderen SehenswĂŒrdigkeiten zĂ€hlt die Hochkönigsburg bei Selestat, die Feste Mutzig bei Straßbourg, der Tempel Donon, der dritthöchste Berg Le Hohneck (1363m Höhe), der Soldatenfriedhof am Hartmannswillerkopf sowie die vielen wilden WĂ€lder und BergpĂ€sse der Vogesen.

Vogesen - Honeck Vogesen – Hohneck

FĂŒr Motorradfahrer gibt es hier traumhafte Strecken zum schwindelig fahren. Von Freiburg im Breisgau aus sind es ca. 45 min Fahrt in die Vogesen. Über Breisach oder bei Colmar geht es ĂŒber die französische Grenze hinauf auf den Col de la Schlucht. Von hier aus auf den Col du Bonhomme und dann weiter auf der Route des CrĂȘtes. Man kann von hier oben herrlich ĂŒber das Rheintal bis in den Schwarzwald schauen, (Enduro-) wandern und natĂŒrlich die kulinarischen Highlights (Flammkuchen und köstliche Weine) genießen.Route de Cretes

FahrvergnĂŒgen und Geschichte
Vogesen Soldatenfriedhof Vogesen Soldatenfriedhof

Im ersten Weltkrieg wurden in den Bergen der Vogesen tausende Soldaten in grausigen StellungsscharmĂŒtzeln getötet und verwundet. Im zweiten Weltkrieg waren die Vogesen und das Elsass nicht weniger ein Ort von grausamen Geschehnissen.

Die Nationalsozialisten errichteten hier das KZ Natzweiler-Struthof und verschanzten sich in vielen Bunkeranlagen im Wald. Wer sich auf eine geschichtliche Reise in die Vogesen begibt, wird schnell feststellen, dass es hier lange Zeit richig blutig zur Sache ging. Die gĂŒnstige geostrategische Lage der gesamten Bergkette ist durchsetzt mit militĂ€rischen Anlagen, Bunkern, Friedhöfen, DenkmĂ€lern und Memorials. Zum Ende des Krieges waren sogar Tunesische Truppen der Alliierten in den Vogesen stationiert!

Hartmannswillerkopf Hartmannswillerkopf

Hartmannswillerkopf SchĂŒtzengrĂ€ben

Am krassesten ist eine Begehung des Memorials am Hartmannswillerkopf. Hier erhĂ€lt man auf einer Tour ĂŒber den Friedhof und durch das bergige GelĂ€nde einen hautnahen Einblick in die ZustĂ€nde und Gegebenheiten des Krieges. Man bekommt GĂ€nsehaut, wenn man in den Bunkern steht und durch die engen SchĂŒtzengrĂ€ben lĂ€uft. Zu recht wird der Berg „Berg des Todes“ genannt.

Mir geht es jedes Mal unter die Haut wenn ich hier unterwegs bin.  Aber ich suche dennoch das Verborgene, das Geheime, die Geschichte und die Spuren der Vergangenheit.

Frieden, Toleranz und Menschlichkeit liegen mir am Herzen.

„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“
Wilhelm von Humbold, 1767-1835

PS: Wenn Ihr mal eine Tour durch die Vogesen plant, meldet euch bei mir. Ich kenne mittlerweile viele schöne Strecken und sehenswerte Ecken.

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