Col de Sommeiller

Die französischen Westalpen sind das Motorradabenteuer schlechthin in Europa! Steile Berge, enge Kurven, endlose Alpenpässe, tolle Ausblicke – gute Voraussetzungen für ein ordentliches Motorradabenteuer!

Pässespaß auf dem Col d’Allos

Pässespaß auf dem Col d’Allos

Atemberaubende Kurvenstrecken ziehen sich durch wilde Berglandschaften, Täler und Wälder. Kunstvoll dekorierte kleine Ortschaften laden zum Verweilen in einem Café ein.

Col de la Bonette

Der höchste Pass der französischen Westalpen – der Col de la Bonette

Die Alpenregion um die französischen Westalpen haben einige der höchsten befahrbaren Strecken Europas zu bieten. On- sowie offroadbegeisterte Motorradfahrer kommen hier voll auf Ihre Kosten. Die Bergwelt und Aussichten sind einfach fantastisch! Die Strecken verbinden die Nachbarländer Italien und Frankreich bis in die Gipfel. Angrenzende Gebiete sind die Regionen Piemont, Lingurien, das Susatal, das Aostatal, Sestriere sowie einige Nationalparks (Vanoise, Ecrins, Queyras, Mercantour, Préalpes d’Azur, Verdon).

Mit dem Motorrad in den Westalpen

Mit dem Motorrad in den Westalpen

Vom Schwarzwald bis zur Côte d’Azur oder nach Nizza sind es gute 900km Strecke – quer durch die Berge. Die Anreise aus Deutschland kann über Frankreich, die Schweiz oder Italien erfolgen. Wir nehmen für die schnelle Anreise auf dem Motorrad meist die Autobahn durch die Schweiz oder die Landstraßenroute durch das schöne französische Jura Gebirge.

Westalpen Vorbereitungen und Reisezeit

Wer genügend Zeit mitbringt, kann sicher wochenlang in der Grenzregion zwischen Italien und Frankreich Kurven fahren. Vor Reiseantritt sollte man sich auf der Website Alpenrouten über die Streckenbeschaffenheit, Öffnungszeiten und den Schwierigkeitsgrad der Passstraßen informieren. Je nach Jahreszeit und Witterungsbedingung können die Pässe schonmal geschlossen sein. Ärgerlich, wenn man das erst vor Ort feststellt. Umfahrungen kosten meist viel Zeit oder Geld, weil man dann über Mautstraßen muss.

Als Reisezeit für diese Alpenregion bietet sich April/Mai bis September/Oktober an. In dieser Zeit sind die meisten Pässe gut befahrbar und die Temperaturen tagsüber angenehm zum Fahren. Doch Vorsicht! In der Nacht können gerade im Frühling oder im Herbst die Temperaturen noch weit unter den Gefrierpunkt fallen. Ein guter Schlafsack sollte daher mit von der Partie sein!Motocamp in den Westalpen

Motocamp in den Westalpen

Entsprechendes Reiseequipment für die Motorradtouren im Gebirge sowie einschlägige Reiseführer findet Ihr in unserer Rubrik: Equipment. Ausdrücklich zu empfehlen ist der Denzel Alpenführer – die heilige Offroad Bibel! –> siehe Reiseführer unter Equipment!

Col de la Bonette

französische Westalpen – Col de la Bonette

Leckerbissen

Als besondere Leckerbissen sind folgende Pässe auf einer Rundtour durch die Westalpen zu empfehlen:

  • Col de la Bonette (höster befahrbarer Alpenpass (Straße, 2715m Höhe)
  • Col de Sommeiller (der höchste legal befahrbare Offorad-Pass (2.993m Höhe)
  • Col du Parpaillon (2.780m)
  • Col du Galibier (2.642m)
  • Col Agnel (2.744m)
  • Col d’Izoard (2.360m)
  • Col de la Madeleine (1.993m)
  • Col du Lautatret (2.058m)
  • Col du Finestre (2.178m)
  • Strada dell Assietta (34 km, 2.472m)
  • Die Ligurische Grenzkammstrasse – LGKS (63km, 2.233m)
  • Maira-Stura-Kammstraße (24km, 2.455m)

GPS Daten (*.GPX) zur Routenplanung findet ihr auf Alpenrouten oder unter Transeurotrail gratis zum Download!

Strada dell'Assietta

Die französischen Westalpen ziehen viele Enduristen an

Der Grenzverlauf zwischen Italien und Frankreich hat neben den tollen Landschaften auch viel Geschichtliches zu bieten. Es gibt in dieser Region sehr viele alte Refugios und Bunkeranlagen.

Bunkeranlage auf dem Monte Jafferau

Bunkeranlage auf dem Monte Jafferau

Diese stammen meist aus dem ersten und zweiten Weltkrieg. Wer die Augen offen hält, findet in den Bergen richtig große Forts, Militärische Unterstände, verfallene Ruinen und dicke Bunkermauern. Pures Abenteuer!

Bunkeranlagen in den Westalpen

Bunkeranlagen

Wildcamping

Wer Camping mag, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Die Franzosen lieben Camping genauso wie wir! Es gibt in den Alpenregionen viele schöne Spots zum wild campen. Wir haben in Frankreich und Italien mit Wildcamping bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Feuer machen, Zelt aufschlagen und in die Sterne schauen: Wenn man eins wird mit der Natur, ist das wunderbar. Der morgendliche Blick aus dem Zelt verleiht diesen Abenteuern immer eine ganz besondere Note. Dazu einen frisch duftenden Kaffee und der Tag kann beginnen.

Bitte achtet auf die Umgebung, die Natur und Tierwelt und nehmt euren Müll wieder mit! Im Zweifel sucht euch einen anderen Platz oder fragt bei einem Bauern, ob Ihr die Wiese für eine Übernachtung im Zelt nutzen dürft.

Unsere goldende Regel des Wildcampings lautet: Das Zelt mit der Dämmerung möglichst „unsichtbar“ aufbauen und mit Sonnenaufgang wieder losziehen.

Wer eine warme Dusche, ein warmes Bett und etwas mehr Comfort benötigt, findet in den Bergdörfern auch tolle Hotels, Pensionen, günstige Zimmer sowie gepflegte Campingplätze.

Wildcamping und Cafe - TET France

Wildcamping und Kaffee – TET France

Das Hinterland der Côte d’Azur hat mit dem Departement Alpes-de-Haut-Provence ebenfalls Einiges zu bieten. Den Grand Canyon du Verdon musst du gesehen haben. Europas tiefste Schlucht lädt dich dabei mit unzähligen Kurven und fabelhaften Aussichten zum Cruisen ein.  Wenn du von oben in die Schlucht schaust, kannst du über 700m tief hinab blicken – da ist Gänsehaut vorprogrammiert!

Grand Canyon du Verdon

Grand Canyon du Verdon

 

Grand Canyon du Verdon

Grand Canyon du Verdon

Wenn Ihr Fragen oder Anregungen rund um die Westalpen habt, dann lasst uns über Instagram kommunizieren – #theglobeexplorer. Wir freuen uns über Feedback und Hinweise zu eventuell nicht erwähnten Highlights dieser tollen Motorradreise-Region.

Col du Galibier

Juri_Meiner@theglobeexplorer auf dem Col du Galibier

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